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Radtour durch East Anglia 2026: No pain, no gain

Zugegeben, es gibt wรคrmere Gegenden, durch die man im April mit Zelt und Kocher radeln kann, aber kaum klassischere als den Osten Englands zwischen Harwich und Lincoln. Wir haben es trotzdem gemacht.

Wir waren schon รถfter in GroรŸbritannien: von Wales รผber Schottland und auch in East Anglia selbst. Letzteres ist allerdings bereits 16 Jahre her. Daher wurde es Zeit fรผr eine kleine Auffrischung.

Das erste, was auffรคllt nach der Anreise รผber Hoek van Holland mit der Fรคhre1 nach Harwich ist der Unterschied der Radwege: von Den Haag mit dem Rad kommend fรคhrt man auรŸerhalb der Stadt รผber die berรผhmten hollรคndischen Bike-Highways: 4 Meter breit, schlaglochfrei, abseits des motorisierten Verkehrs rollt es sich ganz entspannt an den Dรผnen vorbei auf dem EV2 (EuroVelo 2, auch „Hauptstadtroute“). Der EV2 geht zwar in Harwich weiter, dort aber auf komplett zerfahrenen LandstraรŸen ohne Radweg oder auf Radwegen, auf denen sich auch FuรŸgรคnger die Beine brechen kรถnnen.

Kurz: Radfahren in GroรŸbritannien ist was fรผr Survival-Spezialisten. Das war uns vor zehn Jahren gar nicht so aufgefallen, aber da die StraรŸen in den letzten anderthalb Jahrzehnten nur notdรผrftig geflickt, und nicht fรผr ein wachsendes Verkehrsausfkommen ertรผchtigt wurden, bleibt fรผr Radfahrer nur ein todesmutiger Kampf gegen Autofahrer ohne Gefรผhl fรผr Abstand und Geschwindigkeit. Die britische Rad-Infrastruktur unterscheidet sich in dieser Hinsicht grundlegend von der franzรถsischen, italienischen oder deutschen – von der niederlรคndischen ganz zu schweigen. Oder, wie es ein freundlicher Passant bewundernd ausdrรผckte, als er die bepackten Rรคder bemerkte: „That’s some serious cycling!“ …

Route durch East Anglia mit den Etappen in unterschiedlichen Farben

Nordwรคrts

Die Route war ursprรผnglich nicht so geplant wie die Karte sie hier darstellt, wir mussten sie vor Ort anpassen, um den verkehrsreichen StraรŸen zu entkommen, die รผber keinerlei Radstreifen verfรผgen. Zwar leistete uns Komoot auch hier wieder gute Dienste, aber wo keine รœbergange sind oder eine radfreundliche Strecke ist, kann auch das Navi keine hinzaubern. Entsprechend wenige Radfahrer sahen wir denn auch.

Der Weg nach Norden fรผhrte uns รผber Bury St. Edmunds, Cambridge, Ely und Peterborough nach Norden, wobei wir die Erfahrung machten, dass vor allem die NebenstraรŸen sehr schlaglochhaltig sind und man kaum entspannt fahren kann. Umso mehr entschรคdigen dafรผr die Zwischenstopps in Stรคdten wir Bury St. Edmunds oder Ely, deren Ortskern recht mittelalterlich von einer riesigen Kathedrale dominiert wird, die von der einstigen weltlichen und geistigen Macht der katholischen Kirche zeugt. Zwar wurden die Klรถster unter Heinrich VIII. im 16. Jahrhundert geplรผndert und zerstรถrt, aber die Verankerung der Kirche in der Bevรถlkerung blieb bestehen. Sie wird auch heute noch gelebt, denn ganz im Gegensatz zum „Fremdeln“ der Kirche in Deutschland mit lokalen Ereignissen รผbernehmen dort die Kirchen zahlreiche Funktionen (und mรผssen es auch). Der Ausschank von Fairtrade-Kaffee in der Kirche ist dort ebensowenig ein Problem wie die Krabbelgruppe im Seitenschiff.

Vielleicht steckt darin auch fรผr die Kirchen in Deutschland das Potenzial, den schwindenden Mitgliederzahlen etwas entgegenzusetzen, indem sie mehr zivilgesellschaftliche Tรคtigkeiten รผbernehmen, fรผr die es eigentlich รถrtliche Vereine gibt, die aber selbst kaum Ehrenamtliche finden. Eine Bรผndelung unter dem Dach einer Institution, die auf viel Erfahrung zurรผckgreifen kann, kรถnnte das gesellschaftliche Bewusstsein fรผr die Notwendigkeit sozialer Arbeit stรคrken. Auf einen Staat zu warten, der zunehmend von parteipolitischen Zรคnkereien geprรคgt ist und anscheinend willkรผrlich Fรถrdermittel verteilt und wieder streicht, ist derzeit ziemlich aussichtslos.

East Anglia ist sehr agrarisch geprรคgt, wobei im Norden noch sehr viel mehr die endlosen Hecken entlang der einspurigen StraรŸen nicht nur die Sicht behindern (und man nach Gehรถr fahren muss), sondern auch den typischen Vรถgeln Unterschlupf bieten. Diese Heckenstreifen durchziehen die Landschaft und bilden ein dichtes Netz aus Migrationsrouten fรผr Fasane, Rebhรผhner, Hasen und Kaninchen. Dort hatte die Flurbereinigung nicht stattgefunden und es ist erstaunlich, wie viel Fauna vor allem in Deutschland zerstรถrt wurde, um auch ja jeden Zentimeter bis zum Fahrbahnrand fรผr Futtermais zu zerfurchen und umzupflรผgen.

Eine breite Randstreifenbegrรผnung von ca. 3 Metern mit Hecken und niedrigem Gehรถlz entlang der Agrarflรคchen (und nicht nur ein bisschen Alibibunt) wรผrde sowohl fรผr die Verkehrssicherheit als auch fรผr die Tierwelt erhebliche Vorteile bringen – und auch fรผr eine nachhaltigere Landwirtschaft, denn die im Grรผnstreifen ansรคssige Tierwelt รผbernimmt die Schรคdlingsbekรคmpfung kostenlos.

Nicht, dass es in East Anglia keine Agrarwรผsten gรคbe, aber alleine die Anzahl der Feldhasen und Fasane war fรผr uns ein Zeichen fรผr eine kleinteiligere und nachhaltigere Bewirtschaftung. Allerdings ist die Strecke im Landesinneren auch touristisch sehr wenig entwickelt. Im Gegensatz zum Rรผckweg von Lincoln nach Harwich gibt es nur wenige nationale2 oder gar internationalen Fahrradrouten3, denen man per Navi und realem Abgleich folgen kann. Darรผber hinaus haben die Routen zwar das klar erkennbare und lรถbliche Ziel, Radfahrer vom motorisierten Verkehr fernzuhalten, fรผhren aber deswegen oft auf fรผr Radreisende unbrauchbaren Feldwegen in weiten Schleifen an Ortschaften vorbei.

Der Vorteil dieser Schleifen: man bekommt sehr viel Landschaft fรผrs Geld. Und nach ein paar Tagen hat man sich daran gewรถhnt, die Strecken nach anderen Kriterien zu bewerten als der Frage, wie schnell man von A nach B kommt…

Eine ruhige NebenstraรŸe, gesรคumt von Hecken, wie sie in dieser Gegend hรคufig zu treffen ist.
Eine ruhige NebenstraรŸe, gesรคumt von Hecken, wie sie in dieser Gegend hรคufig zu treffen ist.

Der nรถrdlichste Punkt unserer Tour war Lincoln, das wir am fรผnften Tag nach einem kurzen aber anstrengenden Ritt aus Grantham erreichten. Grantham war im Mittelalter eine bedeutende Handelsstadt (fรผr die Wollindustrie), aber wirkt jetzt recht trostlos und verlassen: auf der HauptstraรŸe ist jedes dritte Ladengeschรคft leer oder steht zur Vermietung, die Gastronomie kรผmmert dahin (so dass Einheimische ihren 50sten in einer Take-Away-Pizzeria feiern) und vermittelt den bitteren Eindruck, beim Rennen um die Wohlstandsmehrung schon lรคnger abgehรคngt worden zu sein.

Lincoln dagegen blickt mit einem berechtigten Stolz auf eine lange Geschichte zurรผck. Immerhin wurde das Gebiet der Stadt schon in der Eisenzeit besiedelt, was auf eine 2500-jรคhrige kontinuierliche Geschichte verweist. Darรผber hinaus besitzt Lincoln eine eigene Universitรคt, was nicht nur zum Stadtbild beitrรคgt, sondern auch zur wirtschaftlichen Prosperitรคt. Dennoch ist es bestรผrzend zu sehen, wie sehr insgesamt die รถffentliche Infrastruktur verfallen ist: nicht nur die StraรŸen, auch das seit Jahren vor sich hingammelnde Gesundheitssystem lรคsst sich nicht mehr verstecken.4

Ostwรคrts

Zurรผck fรผhrt die Route erst ostwรคrts nach King’s Lynn, und dann in einem Bogen nach Sรผden, wobei sie im Wesentlichen dem EV12 (bzw. der N1) folgt, die รผber Colchester nach London fรผhrt. Dabei kamen wir auch รผber Boston (eigentlich St. Botolph’s Town).

Boston hat mit vielen angelsรคchsischen Grรผndungen in Kรผstennรคhe von East Anglia gemein, dass flachkielige Schiffe entlang der trรคge dahinflieรŸenden Flรผsse bis relativ weit ins Landesinnere Fracht transportieren konnten, weshalb sich dort nicht nur eine mittelalterliche Schiffsbauindustrie etablieren konnte, sondern diese Stรคdte auch ein bequemer Umschlagplatz fรผr Schifffracht aus Skandinavien waren.5 Neben dem Warenaustausch kam รผber diese Kontakte aber auch der Calvinismus mit allen seinen Spielarten als Reformationsbewegung nach England. Und hier wurde die Geschichte spannend: die angelsรคchsische Kirche hatte seit Heinrich VIII eigentlich nur den Papst gegen den Kรถnig getauscht, Letzterer war nun das Kirchenoberhaupt, den Reichtum der klรถster riss sich der Kรถnig unter den Nagel und der Rest blieb einigermaรŸen intakt. Dieser Kostรผmwechsel allerdings war den christlichen Reformbewegungen zuwider, die sich an der Bibel und nicht an einer weltlichen Macht orientierten – und brachte sie postwendend in Konflikt mit der anglikanischen Landeskirche. Insbesondere bei Puritanern, die in dieser Gegend Englands einigen Zulauf erfuhren, fรผhrte dies zu einer Auswanderungsbewegung in die neuen britischen Kolonien in Nordamerika, in denen Religionsfreiheit herrschte. Und so brachen von der heute beschaulichen Stadt Boston am 6. September 1620 die in den USA „Pilgervรคter“ genannten Flรผchtlinge mit ihren Familien auf der „Mayflower“ auf nach Nordamerika in die Kolonie Massachusetts, wo sie die gleichnamige Siedlung grรผndeten – bis ihnen auch dort der Zugriff der britischen Krone reichte und sie im dortigen Hafen die als „Tea Party“ bekannt gewordene Aktion durchfรผhrten, die nach einem Unabhรคngigkeitskrieg in der Grรผndung der Vereinigten Staaten von Amerika mรผndete…

Der Rest ist Geschichte.

Da es in der Nacht bis auf kurz รผber 0 ยฐC abkรผhlte und am nรคchsten Morgen etwas Reif auf dem Zelt lag, beschlossen wir, die kommende Nacht in Wisbech im Hotel oder einer รคhnlichen festen Unterkunft zu verbringen, wo wir auch die Powerbanks wieder aufladen kรถnnen wรผrden. Britische Zeltplรคtze sind meist recht einfach gehalten und verfรผgen neben der obligatorischen Wiese meist nur รผber einen Container fรผr Toiletten und Duschen ohne Steckdosen in den Waschrรคumen. Wir hatten daher mehrere Powerbanks eingepackt, um zur Not auch mehrere Tage die Smartphones netzunabhรคngig laden zu kรถnnen, denn รผber die Handys laufen das Navi und die Routenplanung. Wie auch immer man zu Apps wie booking.com steht: dieser Notnagel ist viel wert, wenn man morgens schnell noch eine erreichbare feste Unterkunft fรผr die kommende Nacht benรถtigt.

Bei Wells-next-the-Sea erreichten wir dann die Kรผste, oder „The Wash“, wie dieser gezeitengeprรคgte Kรผstenabschnitt genannt wird. Ab dort ging es dann wirklich nach Sรผden.

Sรผdwรคrts

Auf der Strecke nach Sรผden mit dem Ziel Harwich gibt es zwei Orte, die man nicht links liegen lassen sollte: Norwich und Colchester. – In Wahrheit gibt es aber noch einen dritten Ort, den man nicht รผbergehen sollte: Little Walsingham.

Auch Little Walsingham verfรผgte einst รผber ein Kloster und war ein berรผhmter Pilgerort, denn dort wurde eine Phiole der Muttermilch der heiligen Jungfrau Maria aufbewahrt.6 Das Kloster wurde unter Heinrich VIII zerstรถrt und รผber den Verbleib des gewiss nicht mehr frischen Inhalts der Phiole ist nichts bekannt. Was aber mehr Bekanntheit erfahren darf, ist das Cafรฉ „The Old Pump“ direkt im Ortskern in einem Haus von 1520 mit einem sagenhaften Teeangebot und hervorragenden selbstgebackenen Scones.7

In Norwich wurde es wieder sehr kรผhl und auch wolkig, was leider den Gesamteindruck der Kathedrale im Perpendicular Style etwas trรผbte. Der Perpendicular Style ist eine gotische Ausprรคgung der englischen Kirchen des Mittelalters, bei dem sich die tragenden Sรคulen des Mittelschiffs mit jeder Etage immer weiter verzweigen, bis sie im Deckengewรถlbe ein netzรคhnliches Muster aus fรคcherartigen Rippen bilden („Fรคchergewรถlbe“).

Nachdem man in der Gotik herausgefunden hatte, wie man die recht stabilen, aber trรคge wirkenden romanischen Tonnengewรถlbe durch Spitzbรถgen ersetzen und das Gebรคude von auรŸen durch tragende Bogenelemente stabilisieren konnte, ohne dass der lichtdurchflutete Eindruck des „Nach-Oben-Strebens“ zerstรถrt wurde, fand man vor allem in England immer neue Spielarten, noch anmutiger und filigraner wirkende Gewรถlbe zu konzipieren. Das Mittelschiff einer Kathedrale bestand nun nicht mehr aus bemalten Holz wie in den normannischen Kirchen der Romanik, auf das von auรŸen kein Licht fiel, sondern wirkte wie eine Allee hoher geradlinig gewachsener Buchen und drรผckt eine gewisse Selbstsicherheit aus.

Ursprรผnglich wollten wir รผber Norwich nach Felixstowe und dort mit der kleinen Personenfรคhre nach Harwich รผbersetzen. Da die Fรคhrzeiten aber bereits am Nachmittag enden und wir nicht wussten, ob wir die Fรคhre noch erreichen wรผrden, planten wir wieder um und blieben auf der N1 รผber Stowmarket in Richtung Colchester.

Und das war es wert.

Colchester war ursprรผnglich ein keltisches Oppidum names „Camelodunum“ auf einer Sandbank oberhalb des Colne, das nach der Eroberung unter Cรคsar und seinem Abzug zunรคchst zu einem Lager und kurz darauf zu einer Kolonie ausgebaut wurde.8 Unter Kaiser Claudius fand dann eine erneute Besetzung Englands statt und als Zeichen der Macht Roms und der technologischen รœberlegenheit wurde statt des Lagers ein Tempel errichtet, der in der Tat eine bautechnische Meisterleistung darstellt: man hob vier Grรคben zu je etwa fรผnf Metern Tiefe im Abstand von wenigen Metern aus und rundete die stehengebliebenen Sandwรคlle oben ab. Diese Grรคben verfรผllte man mit einer Mischung aus rรถmischem Zement und groebn Feuersteinen, die in dieser Gegend hรคufig sind. Obendrauf kam noch eine etwa anderthalb Meter dicke Schicht der gleichen Mischung. Nach dem Durchtrocknen ergab dies eine steinharte ebene Flรคche mit nach unten gerichteten Rippen, dere Zwischenrรคume mit Sand gefรผllt blieben. Darauf baute man den Tempel – und dieses Fundament steht noch heute.

Nach dem Abzug der Rรถmer aus England verfiel der Tempel, bis die Normannen das Fundament nutzten, um darauf eine Keep zu bauen, eine rechteckige Burg ohne Innenhof. Als im Laufe der Zeit die Burg verfiel wegen mangelnder Verwendung, kam einer der spรคteren Besitzer im achtzehnten jahrhundert auf die Idee, einen Teil der Burg fรผr seine Bibliothek zu nutzen, was die Burg rettete – allerdings auch zu Problemen fรผhrte, da der Besitzer auf die Idee verfiel den Sand zwischen den Fundamentrippen abzugraben, um nach einem Schatz zu suchen. Das fรผhrte zu erheblichen Rissen im Fundament und der Verarmung des Besitzers, bis der Staat das Gebรคude รผbernahm, das Fundament reparierte und die Keller zu einem Luftschutzkeller umfunktionieren wollte.

Und irgendwie war das auch ein wรผrdiger Abschluss einer Radreise: Irgendwie geht es immer weiter.

Postskriptum

  • Hier gibt es die Strecke auch auf Komoot zum Download.
  • An der Qualitรคt des Materials fรผr solche Trips sollte man nicht sparen: Gute Rรคder mit pannensicheren Reifen, warme Schlafsรคcke, ein wasserdichtes Zelt und wasserdichte Packtaschen sind das Mindeste, was man braucht, um einen wichtigen Stressfaktor zu verringern. Gerade aufgrund der StraรŸen und des Wetters ist der Urlaub schnell vorbei, wenn man nachts friert und nass wird.
  • Eine realistische und flexible Streckenplanung ist das A und O jeder Radreise รผber mehrere Tage: Nicht nur hinsichtlich des tรคglichen Fahrpensums (es geht ja nicht ums Kilometerfressen, sondern um Urlaub), sondern auch der Ausweichmรถglichkeiten und Alternativen bei ernsthaften Problemen.

  1. Diesmal leisteten wir uns die Nachtfรคhre, was zwar teurer ist, aber die รœberfahrt wesentlich angenehmer macht. โ†ฉ๏ธŽ
  2. Siehe hier: https://www.walkwheelcycletrust.org.uk โ†ฉ๏ธŽ
  3. Internationale Fahrradrouten wie die europรคischen EuroVelos, die meist den nationalen Fahrradrouten wie der N1 folgen. Letztere ist sehr gut ausgeschildert, auch wenn die Beschilderung oft etwas verschรคmt und schwer zu finden ist. Die Bebilderung der „Long-Distance-Routes“ ist hier sehr aussagekrรคftig: https://www.cyclinguk.org/routes/long-distance, denn die StraรŸenbelรคge sind abenteurlich. โ†ฉ๏ธŽ
  4. Der Wohlstand einer Gesellschaft hat einen recht einfachen Indikator: der Zustand der Gebisse. Das klingt zwar seltsam, aber ein wachsender Anteil der Bevรถlkerung in GroรŸbritannien kann sich keinen Zahnersatz oder eine Gebisskorrektur mehr leisten. โ†ฉ๏ธŽ
  5. Im Falle Bostons sogar eine Stadt der Hanse, die ein weitverzweigtes Handelsnetz zwischen der Ostsee, Nordsee und teilweise bis tief ins Landesinnere hinein aufrecht erhielt. โ†ฉ๏ธŽ
  6. Diesem biologischen Widerspruch darf mit nicht logischen Argumenten beikommen. โ†ฉ๏ธŽ
  7. Die zweitbesten gibt es in Nancy’s Tearoom in Newmarket. Sorry, Nancy. โ†ฉ๏ธŽ
  8. Das „Chester“ im Namen deutet auf ein rรถmisches Kastell hin. Wie das mit Cรคsar und den Briten und ihrer Unterstรผtzung aus der Bretagne zuging, lรคsst sich im gut recherchierten Asterixband „Asterix bei den Briten“ nachlesen. Darauf kann hier verzichtet werden. Bei der Uhrzeit haben sich die Autoren allerdings um eine Stunde verschรคtzt: den Fรผnfuhrtee gibt es schon um vier… โ†ฉ๏ธŽ